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Kompetenzzentrum Schmerztherapie
Essen-Süd

 

Therapeutische Lokalanästhesie (TLA)

 

Lokalanästhesthetika sind jedem vertraut, der schon einmal eine Zahnbehandlung in „örtlicher Betäubung“ erhalten hat. Medikamente wie Scandicain, Lidocain oder Bupivacain, die man unter die Haut, in die Muskulatur oder an Nerven injizieren kann, bewirken eine Blockade von Schmerznervenfasern. Der Patient erfährt meist eine sehr rasche Schmerzlinderung in Verbindung mit Taubheitsgefühl im Bereich der Einstichstelle. Verspannte und verhärtete Muskelgruppen sind z.B. nach längerer Fehlbelastung, Fehlhaltung, Überbeanspruchung oder chronischer Anspannung häufig Ursache von Schmerzzuständen. Die schlecht trainierte Muskulatur ist für solche Zustände besonders anfällig. Untersuchungen haben gezeigt, dass in den Zentren der Muskelverhärtung, den so genannten Triggerpunkten die kleinen Blutgefäße abgequetscht werden, wodurch die Versorgung dieser Bereiche mit Sauerstoff und Nährstoffen behindert wird. Als Folge können Schmerzbotenstoffe ausgeschüttet werden, die zu weiterer Verspannung und Abquetschung von Blutgefäßen führen. Es kann ein Teufelskreis entstehen, der die Chronifzierung des Schmerzes begünstigt. Bei der gezielten Injektion von Lokalanästhetikum in die o.g. Triggerpunkte wird die Lösung der Verspannung angestrebt, was der Patient meist als rasche Schmerzlinderung bemerkt, was aber vor allem ein normales Bewegungsmuster und möglichst intensives Training der Muskulatur ermöglichen soll.

 

In der schmerztherapeutischen Praxis am Stadtwald wird die TLA eingesetzt bei schmerzhaften Muskelverhärtungen im Bereich von LWS, HWS oder BWS, Schulter/Arm, Ellenbogen (z.B. bei Tennis- oder Golferellenbogen), Hüfte, Gesäß u.a.In Abwandlung zur klassischen TLA wird den o.g. Substanzen das homöopathische Kombinationspräparat Traumeel zugesetzt, das durch seine schmerzlindernde und regenerierende Wirkung die Effektivität der Behandlung steigert.