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Diabetologischer Schwerpunkt:
Diabetologische Fußambulanz

 

Die Diabetes-Fußambulanz hat aufgrund wachsender Fußprobleme bei Diabetikern in den letzten Jahren erheblich an Bedeutung zugenommen. Das diabetische Fußsyndrom umfasst alle krankhaften Veränderungen am Fuß des Diabetikers. Jeder 4. Diabetiker ist davon bedroht, bei jährlich 5% entwickeln sich Fußgeschwüre. Ausgang für Fußwunden sind häufig Druckstellen bzw. Blasen an den Füßen, die zunächst nicht bemerkt werden. So wird - ohne eigenes Verschulden - ein Fortschreiten der Fußschäden erleichtert und eine qualifizierte Behandlung erst (viel zu) spät begonnen.

 

Die Ursache für diese Verzögerung liegt in einer Nervenfunktionsstörung (diabetische Neuropathie) mit insbesondere fehlendem Schmerzgefühl an den Füßen. Der Krankheitsverlauf, bzw. die Wundheilung, wird beeinflusst vom Ausmaß der noch vorhandenen Bein- bzw. Fußdurchblutung. Beide Störungen, die diabetische Neuropathie und Durchblutungsstörungen der Beine (diabetische Angiopathie) kommen bei Diabetikern gehäuft vor. Nach Abheilung der Fußwunden muss durch Anwendung von entsprechendem Schuhwerk Sorge getragen werden, dass es zu keinem Rückfall kommt. Daraus ergibt sich der vielschichtige Therapieansatz für das diabetische Fußsyndrom: Beraten – Behandeln – Vorbeugen.

 

In unserer Diabetes-Fußambulanz werden Sie von speziell in der Behandlung der diabetischen Fußes ausgebildeten Ärzten und Wundassistentinnen versorgt.

 

Als zertifizierte Wundversorgungseinrichtung der Deutschen Diabetesgesellschaft und Koordinationspraxis im Essener Wundversorgungsnetz besteht eine enge Zusammenarbeit mit qualifizierten Fachpraxen und Krankenhäusern zur umfassenden Diagnostik und bestmöglichen Therapie der Wunde.