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Prävention gegen Schlaganfall: auch jeder Schritt zählt ...

 

Schlaganfallpraevention

 

... und ist ein Baustein der Vorbeugung durch eine insgesamt
gesunde und bewusste Lebensweise.

 

Es gibt bestimmte Risikofaktoren, welche die Wahrscheinlichkeit, einen Schlaganfall zu erleiden, erhöhen. Beispielsweise sind Männer offenbar gefährdeter als Frauen. Mit zunehmendem Alter nimmt das Schlaganfallrisiko ebenfalls zu und auch unser familiäres Erbe gehört zu den Risikofaktoren, welche wir nicht vermeiden können. Die Erbinformationen in den Genen, die uns unsere Eltern mit auf den Weg gegeben haben, sind von uns grundsätzlich nicht mehr zu beeinflussen und etwaige Neigungen zu bestimmten Erkrankungen begleiten uns ein Leben lang.

 

Andere Faktoren jedoch sind sehr wohl, durch die Art wie wir mit unserem Körper umgehen, beeinflussbar. Die schädlichen Auswirkungen von Alkohol- und Nikotinkonsum sind ebenso bekannt, wie die von deutlichem Übergewicht, insbesondere von Fettleibigkeit, auch, dass eine ausgewogene und maßvolle Ernährung vielfältig positiven Einfluss auf Gesundheit, Widerstandskraft und Lebensqualität hat. Negative Impulse u. a. für Fettstoff- wechsel (Stichwort: Cholesterin) und Zuckerspiegel (Stichwort: Diabetes) werden durch gesundes Essen ebenfalls vermieden. Zudem kann Kalorienreduktion ein Schritt auf dem Weg zu einem deutlich reduzierten Körpergewicht sein. Dies hilft nämlich, genau wie der Verzicht auf die oben genannten Genussmittel, den gefährlichsten Risikofaktor für Schlaganfall auszuschalten oder zumindest abzusenken: chronisch hohen Blutdruck.

 

Von vielen wird jedoch der Faktor Gewicht im Vergleich zur Bedeutung von Aktivität und Training zu hoch ein- geschätzt. Tatsächlich ist Bewegung die beste Vorbeugung gegen den Schlaganfall! Untersuchungen haben gezeigt, dass leicht übergewichtige, aber mäßig trainierte Menschen ein geringeres Risiko aufweisen, als schlanke “Sesselhocker”. Dies gilt z. B. auch für die Gefahr, einen Herzinfarkt zu bekommen. Noch besser wäre es natürlich, normalgewichtig zu sein und sich regelmäßig zu bewegen.

 

Um das persönliche Schlaganfallrisiko zu senken, ist es gar nicht notwendig, einen immens hohen Aufwand zu betreiben, täglich Gewichte zu stemmen oder für den nächsten Marathon zu trainieren. Schon 3 Bewegungseinheiten zu je 30 Minuten in der Woche haben eine spürbare Verbesserung der Prävention gegen den Schlaganfall zur Folge. Geeignet sind dabei alle sportlichen Betätigungen, die den Kreislauf stärken, das Gewebe straffen und den Blutdruck senken können. Dies trifft in erster Linie auf alle Ausdauersportarten wie Laufen, Radfahren oder Schwimmen zu.

 

Wie überall sonst im Leben gilt auch hier:
Maß halten und nicht übertreiben! Jeder sollte im Rahmen seiner Möglichkeiten und mit Rücksicht auf Alter und Gesundheitszustand trainieren. Wer seit Jahren keinen Sport mehr gemacht hat, sollte besser klein anfangen und beim Wandern auf leichten Strecken, beim langsamen Nordic-Walking oder durch einfaches Spazieren- gehen seinen körperlichen Zustand langsam verbessern und die Belastung nur sehr dosiert erhöhen.

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