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Die „Wampe“ - eine Gefahr für die Männergesundheit
Die Bauch betontes Übergewicht, Testosteronmangel, mit metabolischem Syndrom, Erektionsstörungen: diese fatale Abfolge macht immer mehr Männern im besten Alter zu schaffen. Denn: Bauchfett ist eine regelrechte Hormonfabrik weitergetrieben von traditionell maskulinen Normen und gesellschaftlichen Erwartungen setzen Männer ihre Gesundheit aufs Spiel.
Oft nehmen Sie keine medizinische Hilfe in Anspruch, weil das für unmännlich gehalten wird.
Konsequenzen sind, verglichen mit Frauen, höhere Mortalität und Morbiditätsraten
(d.h. Männer haben eine geringere Lebenserwartung und erkranken häufiger schwer als Frauen).
Deutsche Männer bringen gar im europäischen Vergleich das meiste Gewicht auf die Waage. Zu viel Stress, zu wenig Zeit für Bewegung sowie ein nur gering ausgeprägtes Interesse für die eigene Gesundheit sind Gründe dafür, dass Männer in ihren besten Jahren Kilo um Kilo um ihre Körpermitte ansammeln.
Meist wird der Kampf gegen den Wohlstandsbauch eher früher als später aufgegeben und weicht einer behäbigen Ignoranz, welche die Fettkugel schließlich als „ Strandperle“ schön färbt.
Das ist fatal, denn der „Bauch“ stellt nicht nur ein ästhetisches Problem dar, sondern eine echte Gefahr für die Männer-Gesundheit. Gerade bauchbetontes Übergewicht ist mit zahlreichen kardiovaskulären Risikofaktoren und Begleiterkrankungen verbunden wie Erektionsstörungen, Symptome eines Hypogonadismus, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen und Typ 2 Diabetes.
Schon durch Messung des Bauchumfangs kann man mit hoher Wahrscheinlichkeit auf den Testosteronspiegels schließen: ab einem Bauchumfang von mehr als 94 cm ist das Risiko für ein metabolisches Syndrom erhöht, bei mehr als 102 cm sogar stark erhöht.
Warum ist das so? Während das Fett an Hüfte oder Oberschenkeln nicht Stoffwechsel
aktiv ist, mischen die Fettzellen am Bauch kräftig bei den Vorgängen im Körper mit.
Alle Metaboliten, die aus dem viszeralem Fettgewebe (Bauchfettgewebe) in den Körper gelangen,
sind für die Organe schädlich. Als größtes endokrines Organ ist viszerales
Fettgewebe metabolisch hochaktiv und erschwert darüber auch das Abnehmen:
in Fettgewebe wird Cortisol gebildet, der Leptinspiegel steigt, es kommt zur Insulinresistenz.
Andererseits fallen Wachstumshormon und Testosteron, lipolytisch wirksame (fettabbauende) und muskelaufbauende Hormone, ab. Die Betroffenen sitzen dadurch in der Insulinfalle und nehmen auch mit gutem Willen kaum ab.
Zu viel Bauchfett = zu wenig Testosteron = möglicherweise schon ein Metabolisches Syndrom:
auf diese kurze Formel kann man die gesundheitliche Risiko vieler „Best Ager“
bringen. Ein Testosteronmangel erhöht das Risiko für ein Metabolisches Syndrom
oder einen Diabetes auf das 1,7 - 4,3fache.
Symptome für einen Hypogonadismus können Libido-Verlust, Stimmungsschwankungen,
Konzentrationsprobleme und Leistungseinbußen sein.
Sollten Sie unter diesen Symptomen leiden, sprechen Sie uns bitte an.
